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Warum in Österreich arbeiten? In Deutschland gibt es zurzeit offiziell mehr als 4 Millionen Arbeitslose und die Zahlen werden auch in naher Zukunft noch immer steigen. Nach zuverlässigen Schätzungen von Wirtschaftsexperten ist in Deutschland in den nächsten Jahren jeder dritte Arbeitsplatz gefährdet.

Hier sind statistische Angaben der Bundesagentur für Arbeit (Stand 2009 aus http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1396/umfrage/leistungsempfaenger-von-arbeitslosengeld-ii-jahresdurchschnittswerte/. Hierbei ist zu beachten, dass die meisten arbeitlosen, in Weiterbildung befindlichen Menschen gar nicht in den offiziellen Statistiken auftauchen. Das dürften weit über eine Million Personen sein. Dazu kommt die Dunkelziffer der Menschen in Deutschland, die überhaupt keine Leistung beziehen und nicht bei Ämtern gemeldet sind, das sind noch einmal zusätzlich(von Experten geschätzt) weit über 1,5 Millionen. Dazu kommen die Aufstocker (über 350.000 Personen), siehe auch: http://www.sozialleistungen.info/news/04.12.2008-aufstocker-immer-oefter-hartz-iv-fuer-arbeitnehmer/ Und dazu kommt noch einmal die Dunkelziffer der Menschen, die beim Arbeitsamt / JobCenter gemeldet sind, aber keine Leistung erhalten (z.B. kein Leistungsanspruch durch zu hohes Einkommen des Partners).

Darüber konnten wir keine Angaben finden. Das ist die Lage in Deutschland. Daraus folgt natürlich eine wachsende Zahl von deutschen Arbeitswilligen für das europäische Ausland, mit Österreich in vorderer Reihe. Mit diesen Zahlen möchten wir Ihren Blick für Ihre Konkurrenzsituation zu Mitbewerbern schärfen und Ihnen die Notwendigkeit einer hochprofessionellen Bewerbung vermitteln.

Eine lebenslange Arbeit gibt es schon lange nicht mehr. Und das betrifft nicht nur alle Tätigkeiten aus unteren Lohn- und Gehaltsgruppen. Im Gegensatz zu früheren Zeiten müssen heute auch „besser Verdienende“ mit einem Arbeitsplatzwechsel / Arbeitsplatzverlust zu jeder Zeit rechnen. Die Zahl der Bewerber nach einer freien Arbeitsstelle steigt also stetig. Was bedeutet das aber für Sie?

Wenn Sie sich heute für eine neue Tätigkeit oder neuen Job interessieren, sind Sie nur einer von sehr viel mehr Mitbewerbern als noch vor ein paar Jahren. Im mittleren Durchschnitt erhalten die Firmen mindestens 85 – 100 Bewerbungen auf eine, von ihnen angebotene Stelle. Diese Zahl steigt in der kalten Jahreszeit nochmals um 30%.

Aber auch mehr als 300 und sogar mehr als 1000 Bewerber für eine angebotene Arbeitsstelle sind uns bekannt. Das hängt von vielen Kriterien ab. Ein wesentlicher Hauptfaktor sind dabei persönliche und berufliche Anforderungen für den Job. Man kann sich aber grundsätzlich folgendes merken:

  • Je geringer die beruflichen und persönlichen Anforderungen für das Stellenangebot sind, desto höher ist die Zahl der Mitbewerber.
  • Je höher die beruflichen Anforderungen für das Stellenangebot sind, desto geringer ist die Zahl der Mitbewerber.

Freie Stellen auf dem Arbeitsmarkt sind immer heiß umkämpft. Um die von Ihnen gewünschte Stelle letztendlich auch zu bekommen, müssen Sie den Arbeitgeber auf sich aufmerksam machen, seine Neugierde und sein Interesse an Ihrer Person wecken, ihn von Ihren beruflichen und persönlichen Qualitäten überzeugen und vor allen Dingen sich gegenüber Ihren Mitbewerbern durchsetzen.

Das heißt, Sie müssen sich optimal präsentieren. Der erste Schritt dahin ist Ihre schriftliche Bewerbung. Es ist egal, ob Sie auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz, einem Studienplatz an einer Hoch- oder Fachschule, einer Umschulung, einer Weiterbildung, einem Arbeitsplatzwechsel, einem Studentenjob, einem Zweitjob oder einem Zusatzverdienst sind: Ohne eine saubere, fehlerfreie, professionelle und schriftliche Bewerbung, haben Sie keine Chance, Ihr berufliches Ziel überhaupt jemals zu erreichen. Zugegeben, das macht Arbeit.

Es kostet Sie sehr viel Kraft und noch mehr Zeit. Die richtige Vorbereitung, die Erstellung Ihrer Bewerbungsunterlagen, das Vorstellungsgespräch und eventuell sich anschließende Probearbeiten sind einem „Full-Time Job“ gleichzusetzen. Es ist anstrengend und vielleicht auch lästig, aber es lohnt sich auf jeden Fall!

Während unserer langjährigen Tätigkeit als private Arbeits- und Personalvermittler mussten wir immer wieder feststellen, dass die meisten Bewerber bereits nur auf Grund ihrer Bewerbungsunterlagen und ohne unsere zusätzliche vorherige Bearbeitung von vornherein abgelehnt wurden, und das waren immerhin 99%! Mit dieser Erfahrung stehen wir bei weitem nicht allein. In vielen Gesprächen mit anderen Arbeitsvermittlern, Arbeitgebern und Personalsachbearbeitern wurde uns dieses Ergebnis ebenfalls bestätigt.

Sicherlich führt mangelnde Qualifikation so gut wie immer zu einer Ablehnung. Entscheidender ist aber, wie Sie sich bei Arbeitgebern und Personalsachbearbeitern präsentieren. Viel häufiger führen formelle Fehler, unvollständige und fehlende Unterlagen, eine unübersichtliche Gliederung, die unprofessionelle Gestaltung, ein unvorteilhaftes Foto, ein Anschreiben ohne Aussage, die Anhäufung von Schreibfehlern und ein schlechtes unsauberes Gesamtaussehen zu einer sofortigen Ablehnung.

Ganz selten erhalten Bewerber bei einer Ablehnung eine höflich formulierte, nichtssagende Rückantwort des Arbeitgebers. Der wahre Grund der Ablehnung bleibt Ihnen aber in den meisten Fällen verborgen. Aus Fehlern kann man lernen. Sicher fragen Sie sich:„Wie aber soll ich aus Fehlern lernen, wenn ich diese nicht kenne?“

Als Arbeitsvermittler wissen wir, wie Arbeitgeber „ticken“. Wir sind mit dieser Materie sehr gut vertraut und zeigen Ihnen, welche Fehler Sie von vornherein vermeiden können. Und wir zeigen Ihnen, was Sie tun sollten, um ohne große Umwege zu Ihrem „Traumjob“ zu kommen. Sowohl im Internet, als auch in Buchform, in Zeitungen und Zeitschriften ist sehr viel über das Thema „erfolgreiche Bewerbung“ geschrieben worden.

Bevor wir uns an das Schreiben dieses Buches machten, haben wir uns sehr viel Zeit für eine gründliche Recherche genommen. Dabei mussten wir feststellen, dass es nur wenige, wirklich aktuelle, gute und in der Realität auch umsetzbare Ratgeber gab. Das liegt vor allem daran, dass nur sehr wenige Autoren praktische  Erfahrungen haben und die Thematik zu theoretisch abhandeln. Bücher, die über den Buchhandel vertrieben werden, verlieren außerdem sehr schnell an Aktualität.

Wir bemühen uns ständig um Aktualität! Sparen Sie sich also den Aufwand, selbst zu recherchieren und profitieren Sie von unseren Recherchen und Erfahrungen. Grundsätzlich empfehlen wir den Schritt, nach Österreich zu gehen. In Deutschland warten düstere Zeiten auf die Arbeitnehmer, leider. Da können die Politiker erzählen, was Sie wollen. Schauen Sie sich einfach mal die Versprechungen der letzten 20 Jahre an. Und deshalb sollten Sie zwingend eine 1A-Bewerbung erstellen! Lutz

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1 Kommentar zu „Warum in Österreich arbeiten?“

  • Arbeit Finden…

    Einige sind der Ansicht, dass es sich mit dem Thema zu beschaeftigen wenig lohnt, da der Informationsmarkt hierueber bereits recht ueberlaufen sei, Es laesst sich wahrlich nur recht selten auf etwas wirklich Gutes dabei zu treffen. Trotzdem kann sich d…